Frühlingsputz im Arsenal
Der Frühlingsputz im Arsenal ist vorerst abgeschlossen. Ein herzliches Dankeschön all den fleißigen helfenden Händen, die sich daran beteiligt haben. Die Arsenal-Waste-Busters waren an den Wochenenden 1. und 2. März, sowie 8. und 9. März 2025 unterwegs. Jede dieser Touren war leider sehr „erfolgreich“. Es ist unglaublich, was sich so zwischen den Büschen und auf den Wiesen findet.
Der 1. Tag unserer Aktion Frühlingsputz im Arsenal mit Jeanette Moore am 1. März 2025:















Ein herzliches Dankeschön an die 10 gut gelaunten Arsenal-Waste-Busters und an die Zeremonienmeisterin Jeanette Moore. Es konnte schon ein großer Teil sauber gemacht werden: Einmal rund um das A1 Gelände. Zwischen dem Müll, zeigten sich auch schon die ersten Frühlingsvorboten die uns erfreuten.
Nach zwei Stunden waren die Mistsäcke und der Wagen übervoll. Ein Dankeschön auch an die Bezirksvertretung, die Bollerwagen und Greifzangen zur Verfügung gestellt hat.
Am Sonntag, 2. März 2025 war Frühlingsputz im Arsenal mit Daniel Lassnig:











Er war mit 8 fidelen Arsenaler:innen im hinteren Teil des Arsenals auf Waste-Buster-Mission. Auch diese war sehr ergiebig. Leider lag an den Orten die am Samstag gereinigt wurden, schon wieder neuer Abfall herum … … ist wohl eine Sisyphos-Arbeit, aber wir geben nicht auf.
Am Samstag, 8. März 2025 ging der Frühlingsputz im Arsenal mit Christian Scheiber weiter:



Und am Sonntag, 9. März 2025 endet der Frühlingsputz im Arsenal mit Susanne Kolm:


Und wieder fanden sich 11 vergnügte Arsenaler:innen bei strahlend schönem Wetter ein, dieses Mal mit Kindern und Hunden. Und auch dieses Mal waren wieder viele Müllsäcke voll. Ein herzliches Dankeschön an ART for ART, dass wir an diesem Wochenende unseren Müll in deren Müllkippen werfen konnten, was wesentlich einfacher war.
Offen sind noch der Platz vor dem HGM/Arsenal 1 bis zu den Tennisplätzen und zum zweiten Eingang in den HGM-Park und die Grünflächen vor dem Arsenal in der Ghegastraße. Diesen Teil werden wir uns vornehmen, wenn die Baustelle im Arsenal 3 entgültig geräumt ist. Da sollte eigentlich von der Hausverwaltung und der Baufirma das Meiste erledigt werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die daran mitwirken, unsere Wohnumgebung sauber zu halten.
Ein besonderer Appell geht an die Raucher:innen:
Der Tschick gehört in den Aschenbecher, nicht in den Park. Danke!

Wir haben gefühlte Millionen an Tschickstummeln eingesammelt. Bitte denkt daran, dass diese Stummeln für kleine Kinder, Tiere und unsere Umwelt eine besondere Gefahr bedeuten:
„Der Zigarettenstummel gehört zu den am häufigsten achtlos in der Natur weggeworfenen Gegenständen. Dabei sind Zigarettenstummel extrem robust und benötigen zwischen 10 und 15 Jahre, um in der Natur vollständig zu verrotten. Eine besondere Gefahr besteht für Gewässer.
[…]
Doch das Rauchen hat nicht nur dramatische gesundheitliche Folgen, sondern wirkt sich auch schlimm auf unsere Umwelt aus. Eine Zigarette besteht nicht nur aus Tabak und Papier, sondern auch aus bis zu 4000 verschiedenen Chemikalien. Diese werden zum Teil verbrannt und entweichen in die Luft, viele davon verbleiben aber im Zigarettenfilter.
Müllmengen und Giftigkeit von Zigarettenstummeln
Die Menge an gerauchten Zigaretten ergibt einen Müllberg von rund 4.500 bis 5.500 Tonnen Zigarettenstummeln pro Jahr in Österreich. Doch leider werden viele Zigarettenstummel nicht richtig entsorgt, sondern achtlos weggeworfen. Allein in Wien landen pro Jahr rund 868 Millionen Zigarettenstummel auf dem Boden. Der Zigarettenstummel gehört somit zu den am häufigsten in der Umwelt entsorgten Gegenständen. Besonders durch sein leichtes Gewicht kann ein Zigarettenstummel schnell durch Wind in die Natur oder Gewässer oder Kanalisation gelangen. Dabei sind Zigarettenstummel extrem robust und benötigen dadurch zwischen 10 und 15 Jahre, um in der Natur vollständig zu verrotten.
Mit welchen Giftstoffen haben wir es hier zu tun?
Giftig ist während des Zersetzungsprozesses nicht der Filter selbst, sondern die im Filter oder im Tabak gebundenen Giftstoffe, neben Nikotin und Teer auch weitere hochgiftige Substanzen wie Blausäure, Dioxine und Schwermetalle. Werden Zigarettenstummel beispielsweise von Hunden gefressen, kann dies zu Vergiftungen führen. Für die Menschen sind die aufgenommenen Stoffe wie Cadmium, Arsen und Quecksilber dabei krebserregend, während Benzo(a)pyren sich sogar direkt an der DNS andockt und unser Erbgut schädigt. Andere Stoffe wie etwa N-Nitrosodimethylamin führt neben Krebs zu Leberzirrhose.
Eine besondere Gefahr besteht für Wasser
Durch Niederschlag können die Giftstoffe aber auch aus Zigaretten ausgeschwemmt und durch den Boden in unser Grundwasser sickern, womit es schließlich in unserem Trinkwasser landet. Durch die enthaltenen Giftstoffe kann ein Zigarettenstummel in einem Liter Wasser innerhalb von 4 Tagen die Hälfte aller darin schwimmenden Fische töten.
Zigarettenstummel sind sogar radioaktiv
Der in Zigaretten enthaltene Tabak kann über den beim Anbau ausgebrachten Dünger radioaktives Polonium 210 aufnehmen, wodurch ein starker Raucher so viel radioaktives Material pro Jahr aufnimmt wie nach 250 Lungenröntgen.“
Quelle: Global 2000
Hier das Feedback zweier Arsenal-Waste-Watchers
Ja, wir haben bei unseren Einsätzen sehr positives Feedback erlebt:
- Menschen, die sich bedankt haben,
- Menschen, die sich beschwert haben, dass ja die „dafür Zuständigen“ ihren Job nicht machen,
- Menschen, die angekündigt haben, das nächste Mal dabei sein zu wollen.
Was dramatisch ist, jetzt wo man(n)/frau einen geschärften Blick dafür hat:
Es ist schon wieder neuer Müll da und dort zu sehen,
- teilweise ist dafür wohl der Wind zuständig,
- aber teilweise sind es einfach unachtsame Menschen, wie z.B. Hundebesitzer, die die Sackerln einfach am Gehweg liegen lassen oder im Gebüsch „entsorgen“. Auf Hundebesitzer/Innen habe ich überhaupt einen neuen Blick seit den Reinigungsaktionen 😉…
- … und man wird von Hundebesitzern/Innen angesprochen, die sich dann über die anderen Hundebesitzer beschweren 😊
Liebe Mitglieder der Arsenal-Gruppe,
immer mehr Menschen besuchen das Arsenal, was schön ist, aber leider steigt dadurch auch die Schmutzbelastung. Der Müll wird aktuell nur einmal wöchentlich abgetragen, was bei der steigenden Besucherzahl nicht ausreicht. Wie in anderen Parks in Wien wäre eine häufigere Reinigung sinnvoll, um die Sauberkeit und den Komfort für alle zu verbessern.
Wir Anrainer können diese zusätzlichen Kosten nicht alleine tragen, da wir ohnehin für die Gartenpflege zahlen. Unsere Putzaktionen sind zwar hilfreich, reichen aber nicht aus und sollten nicht unsere Hauptaufgabe sein.
Was denkt ihr? Vielleicht können wir gemeinsam eine Lösung finden oder uns an die zuständigen Stellen wenden.